Weniger Frust = weniger Abbruch


Laut einer Studie von deals.com scheitern 45% aller Neujahrsvorsätze. Wenn wir uns etwas vornehmen, dann starten wir oft mit großer Euphorie. Das hilft uns über die ersten anstrengenden Tage. Aber schon recht zügig geraten wir in tiefen Frust, weil wir zu wenig Fortschritte sehen und brechen dann zu oft ab. Stellen wir uns mal vor, dass wir z.B. anfangen wollen, wieder mehr zum Sport zu gehen. Das ist der Top-Wunsch von 44% der Bevölkerung auch;) Dann läuft das eigentlich immer gleich ab: Dann sieht das oft wie diese Kurve aus. Schauen wir uns dan mal im Detail an:

Hohe Erwartung und große Ziele führen zu tiefem Frust und der großen Gefahr, dass man nicht durchhält und das Vorhaben abbricht.

 

1. Am Anfang sind wir hoch motiviert. Wir befinden uns in der sogenannten „Honey-Moon-Phase“.

Diese hält  für ein paar Tage oder gar Wochen an. Wenn die Anfangseuphorie verflogen ist, wird es meistens anstrengend. Man sieht keinen richtigen Fortschritt.

2. Dannn kommt die „Frust-Phase“. Je nachdem wie weit man sich aus der eigenen Komfort- oder Gewohnheitszone heraus wagt, kann die Frustphase lang und sehr tief sein. Die anfängliche Motivation wird gegen Anstrengung getauscht. Man muss sich immer wieder aufraffen, um zum Sport zu gehen. Hier hilft in der Regel nur pure Willenskraft. Oder ein sehr schlechtes Gewissen;) Diese Phase ist absolut kritisch. Und öfter als man zugeben mag, erwischt man sich immer öfter bei „guten“ Ausreden, warum es geade heute nicht so gut passt... Und außerdem sind ja auch nicht die erhofften Effekte wie geplant eingetreten! Uch würde behaupten weit mehr als die Hälfte aller Vorhaben scheitern in dieser Phase. Was oft auch daran liegt, dass man sich zuviel vorgenommen hat, 

 3. Denn dann kommen wir zum „Tipping Point“. Die gefühlte Anstrengung wird weniger und die Motivation steigt. Du siehst erste Ergebnisse und sogar andere sprechen dich darauf an! Das sorgt für einen Motivationsschub und die gefühlte Anstrengung nimmt ab. Jetzt gibt es keinen Grund mehr, Ausreden zu finden, um nicht zum Sport zu gehen.

4. Sobald wir den „Tipping Point“ hinter uns haben, fällt es uns überhaupt nicht mehr schwer, zum Sport zu gehen. Aus einem bewussten Dialog „Gehe ich zum Sport oder hab ich was wichtigeres?“ mit einer aktiven Entscheidung wird eine unbewusste Handlung, die nach und nach zur „Routine“ wid. Dann haben wir es geschafft! 

Aber muss denn alles so mühsam sein?

Ja und Nein.

Ja, wenn etwas hart ist, dann bleibt es hart. Also wenn du z.B. viel Muskeln aufbauen oder ganz viel abnehmen willst. Dann wird es keine weichgespülte Lösung geben. 

Nein, es muss überhaupt nicht so schwer sein, wenn es kleinere Änderungen sein sollen.  

 

Weniger Frust und weniger Zeit macht es leichter, neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Dann ist vielleicht die Euporie zu Beginn eteas geringer, aber auch der Frust.

Genau hier liegt aus meiner Sicht der Trick: mach alles weniger extrem. Keine zu großen Ziele, weniger Frust und dann ist es viel leichter, daraus eine alltägliche Routine zu machen. Und insgesamt benötigst du viel weniger Zeit!

Alle Methoden im Change Journal sind genau so aufbereitet, dass du sie sehr einfach ausprobieren kannst. Statt ganze Bücher zu lesen, habe ich dir das Wichtigste zusammen gefasst. So brauchst du nur ganz wenige Minuten pro Tag!

Kleiner kann die Einstiegshürde kaum sein. Damit fällt es dir viel leichter, einfach zu starten und mit den Vorlagen kannst du jeden Tag üben. Und ehe du dich versiehst, ist daraus mühelos eine neue Gewohnheit geworden!

Also dann mal los! Go and have fun;)

 

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