Raus aus deiner Komfortzone!


 

In unserem Gehirn gibt’s eine Abteilung, die (wenn sie ihren Job gut macht) verhindert, dass wir uns bei Veränderungen wohl fühlen. Die oberste Aufgabe des limbischen Systems besteht nämlich darin, für unser Überleben zu sorgen. Deshalb versucht es, uns vor potenziellen Gefahren zu schützen. Mit jeder Veränderung verbindet das limbische System in erster Linie Gefahr – man weiß ja nie, was das Neue bringt. Die Konsequenz: Neue Ideen und Situationen erzeugen Bedenken und Ängste, oft kneifen wir ganz automatisch, bevor es losgeht. Auch wenn wir gar nicht wissen, ob da wirklich was Böses auf uns wartet. Allein die Möglichkeit  genügt. 

Da, wo wir uns wohlfühlen (Danke, limbisches System!), ist die Komfortzone. Hier ist alles bekannt und safe. Und die sollen wir verlassen?  

Aber klar! Mal ist es notwendig, was anderes zu checken, mal es ist sinnvoll, was Neues  auszuprobieren, oder es ist einfach toll, was Unbekanntes zu erforschen. Sagen wir so: Nur Komfortzone, und das Leben wäre total laaaaaangweilig! 

Sieben einfache Methoden, die dir helfen, deine Komfortzone zu verlassen

1) Worst-Case-Szenario
Überlege dir das Worst-Case-Szenario. Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn du dich bewegst? Und wie wahrscheinlich ist das? Und wenn, wäre es wirklich so schlimm? 

2) Best-Case-Szenario
Stell dir vor, was Tolles passieren kann, wenn du dich traust. Die Aussicht auf ein Glücksgefühl kann Berge versetzen! Wichtig ist nur, dass du dabei einigermaßen realistisch bleibst.

3) Schreib es auf!
Notiere, was du machen willst, lass es raus aus deinem Kopf. Was du schriftlich hast, musst du nicht aktiv erinnern. Auf den folgenden Seiten kannst du Ideen dazu sammeln, wie du dich selbst herausfordern kannst. So hast du eine Abmachung mit dir selbst, schwarz auf weiß.

Mach lieber viele Mini-Challenges, damit du auf jeden Fall loslegst;) Danach kannst du dich an die mittleren und großen machen.

4) Setze dir eine Deadline
Lege fest, bis wann du dein Vorhaben umgesetzt haben willst. Trag es in deinen Kalender ein, auch die geplanten Zwischenschritte. Verzichte auf Ausreden. 

5) Erzähle einem Freund davon
Hol dir einen Vertrauten an Bord, erzähle, was du vorhast und bis wann und wie du es anstellen willst. Wer weiß, vielleicht hat dein Buddy einen Tipp oder plant selbst eine Veränderung. Macht einen Deal, pusht euch gegenseitig. 

6) Belohn dich
Manchmal ist die Sache selbst schon toll genug, aber manchmal reicht „geschafft“ einfach nicht als Belohnung. Versprich dir etwas, mit dem du dich erfreust, wenn das Ziel (oder auch eine Etappe) erreicht ist. Nicht zu groß, aber auch nicht klein. 

7) Taste dich langsam heran
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und auch du musst nicht alles sofort perfekt machen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dich sicher zu fühlen, taste dich heran, überlege dir Zwischenschritte – und schreib alles auf. Der zurückgelegte Weg ist immer etwas, auf das du mit Stolz blicken kannst.

 Beispiel Komfortzone

 

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