Je konkreter du deine Ziele formulierst, desto wahrscheinlicher werden die erreicht


Nicht Reflexe, sondern Denken und Planen bestimmen unser Handeln. Deshalb können wir nicht einfach so in den Tag hinein leben – auch wenn das manchmal ganz schön wäre, aber wir sind nun mal keine Goldfische. 

Es ist ganz einfach, der Mensch braucht ein Ziel. Im Alltag, im Leben, im Sport, im Job, in der Beziehung: wer nicht weiß, wo er hinwill, kommt nie an. Ein Ziel ist essenziell, um Talente zu nutzen und um Energie sinnvoll einzusetzen. Um die Orientierung nicht zu verlieren und um gezielt Unterstützung einfordern oder auch Hilfe annehmen zu können. 

Doch Ziele ergeben sich nicht einfach so, wir müssen sie definieren und ihr Erreichen planen. Studien bestätigen immer wieder, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Ziel zu erreichen, 2-3mal so groß ist, wenn es eine Strategie gibt. 

Und so eine Strategie beginnt immer damit, dass du dich fokussierst. Meist gibt es nämlich mehrere Ziele gleichzeitig im Leben, die deine Aufmerksamkeit wollen.

Da heißt es: Ziele priorisieren. Niemand kann auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Du wirst schnell merken, wenn du konzentriert das Ziel ins Visier nimmst, das am wichtigsten ist, und du deine Energien darauf ausrichtest – das bringt dich effektiv voran. Und das ist ein tolles Gefühl. 

Und: Die anderen Ziele laufen ja nicht weg. 

Hier einige Tipps und Techniken die dir helfen können, souveräner im Umgang mit deinen Zielen zu werden. 

1) Die Kombi.

Um eine neue Idee in den Alltag zu integrieren, ist es gut, diese mit einer bestehenden Routine zu kombinieren. Also etwa: „Nachdem ich gefrühstückt habe, werde ich fünf Minuten meditieren.“ Oder: „Vor dem Duschen mache ich 20 Liegestütze.“ Eine kleine Ergänzung deines normalen Tagesablaufs genügt also, um dein neues Vorhaben unterzubringen. Das ist Effizienz pur! 

2) Obere und untere Grenze.

Wir sind es gewohnt, mit Untergrenzen zu planen: also bloß nicht zu wenig. Das ist okay, mit minikleinen Schritten würde man sich oft etwas vormachen, das Ziel bliebe ewig in weiter Ferne. Doch die Obergrenze ist genauso wichtig; zu viel ist auch nicht gut. Wer überpowert ist, der hat weder Kraft noch Lust weiterzumachen. Die Enttäuschung ist groß. Gerade am Anfang, wenn du ein Ziel anvisiert hast, voller Euphorie bist, die ersten Steps gemacht hast – halte kurz inne. Und prüfe a) die Obergrenze (kannst du die aktuelle Energie auf Dauer einbringen?) und b) die Untergrenze (reicht der geplante Aufwand, um das Ziel zu erreichen?). Sei ehrlich – und dann geht’s weiter.

3) Die drei V

Du willst nicht auf den Zufall bauen? Das ist gut, dir bieten sich wirklich viel bessere Möglichkeiten der Einflussnahme.

a) Vereinfachung: Das Leben bietet zahllose Optionen – streiche, was dich deinem Ziel nicht näherbringt, vereinfache dein Umfeld, um konzentrierter auf das zu sein, was dir wichtig ist

b) Visuelles: Hebe Dinge, die für dein Ziel wichtig sind, optisch hervor, sodass deine Aufmerksamkeit automatisch darauf gelenkt wird.

c) Verbindlichkeit: Sie konkret, vereinbare feste Termine mit dir. So entsteht positiver Druck, das Geplante auch wirklich anzupacken.

4) SMART

Das ist der einfache Trick, wie du deine Ziele so formulierst, dass sie greifbar und umsetzbar werden. Wie das genau funktioniert, kannst du die nächsten Tage üben;)

 

Hier ist ein Beispiel aus dem Change Journal.

 

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