Das Eisenhower-Prinzip hilft dir bei der Priorisierung


Ob man sich vom aktuellen Präsidenten der USA etwas abgucken möchte, das sei mal dahingestellt. Von einem ehemaligen kann man das durchaus, und zwar abseits des Politischen. 

Zwar wird von einigen Historikern angezweifelt, ob dem 34. US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower wirklich das Prinzip zugeschrieben werden kann, das seinen Namen trägt – whatever. Fakt ist: Als The Eisenhower Matrix hat ein Tool Karriere gemacht, das auf einzigartige Art Schlichtheit und Effektivität vereint. Einfach ist eben top, und deshalb findest du es auch hier. 

Es geht darum, anstehenden Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit und Relevanz zu ordnen. Dafür musst du nur zwei einfache Fragen beantworten: 

Ist diese Aufgabe wichtig?

Ist diese Aufgabe dringend?

 Man ahnt es, entscheidend ist, die Begriffe „wichtig” und „dringend” klar zu trennen und zu definieren. Wichtiges ist unumgänglich (genügend trinken, essen und Zähne putzen) oder verbessert das Leben langfristig (soll ich einen Bausparvertrag abschließen?). Ähnliches gilt für langfristige berufliche oder auch private Ziele. Solche Basics können aber oftmals zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden. Womit wir auch schon bei den dringenden Tätigkeiten wären. Und die erfordern sofortiges Handeln. 

Eigentlich. 

Denn der Haken ist: Diese dringenden Aufgaben sind dafür prädestiniert, sie zu umgehen, sich rauszureden. Dringende Tätigkeiten (Meeting ist um eine Stunde vorverlegt, Fahrrad hat einen Platten) haben nämlich meist einen unangenehmen Charakter: Es sind Situationen oder Aufgaben, die plötzlich aufploppen. Sie verursachen Stress, weil sie sich reindrängeln, Pläne zerstören. Und zudem fallen sie oft nicht in die Kategorie „wichtig“. Aufschieben ist eine Option. Aber keine gute. 

Das Eisenhower-Prinzip ist die beste, um Frieden zu stiften und entspannt mit „wichtig” und „dringend” klarzu- kommen. 

Nutze die nächten Seiten, um deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu sortieren. 

Spannend ist, wenn du dir alles in den Feldern C und D anschaust. 
In Feld C gibt es oft einige Aufgaben, die es lohnt zu hinterfrage:n: Was passiert, wenn ich das nicht mache? Wenn die Antwort dann „Nichts oder wenig“ lautet, dann kannst du die Aufgaben lassen. Das gilt für so gut wie alles im Feld D. Also auch eine gute Übung, um Aufgaben zu streichen und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu haben.

Statt dir nun selbst eine Matrix aufzuzeichnen, kannst du das sieben Tage lang im Change Journal ausprobieren:

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