99% aller unserer Dinge könnten wir entsorgen


10.000 Dinge haben wir im Durchschnitt. Wie viele von diesen brauchst eigentlich wirklich? 

Dave Bruno beschloss nur noch 100 eigene Sachen besitzen zu wollen. Innerhalb eines Jahres von November 2008 bis November 2009 wollte er alles andere entmisten, verkaufen oder verschenken. Das Buch „The 100 Thing Challenge“ dokumentiert seine Reise von der Entstehung der Idee bis nach seinem Experiment. Zur Inspiration schaut einfach mal „100 Things Dave Bruno list“. Ihr werdet ein paar überraschende Dinge dort entdecken...

 

 

Hier sind seine Anregungen für eigene Regeln, so dass sie jeder so für sich anpassen kann, dass er auch damit leben kann;)

1. Definiere was persönliche Dinge für dich sind. Sind es Dinge, die nur dir gehören, oder auch welche, die mit anderen Personen geteilt werden? Als Partner oder Elternteil verschwimmen die Grenzen. 

2. Werden Bücher einzeln oder als Sammlung gezählt? 

3. Einige Sachen bestehen aus mehreren Teilen. Socken z.B. oder Anzüge oder auch Sportausrüstung. 

4. Haushaltssachen wie Putzuntensilien und Verbrauchsmaterialien zählte er nicht zu seinen Besitztümern. 

5. Geschenke hatten eine 7-tägige Kulanzzeit. Danach entschied er, ob er ssie behalten wollte oder nicht. 

6. Neue Sachen können immer gekauft oder erhalten werden - solange die 100er Marke nicht geknackt wird. 

Durch die Challenge hatte viel mehr Zeit, weil er sich um viel weniger Dinge kümmern musste. Er benötigte sehr viel weniger Geld. Und warhscheinlich war es eine schöne Bestätigung, dass man tatasächlich nicht mehr als 100 Dinge braucht! 

Die Ergebnisse waren für Dave Bruno so befreiend, dass er laut den letzten Artikeln aus 2014 noch immer weniger als 100 Ding besaß. 

Das ist zugegebener Maßen eine sehr radikale Herangehensweise. Aber es macht schön deutlich, dass wir unter den 9.900 Dingen, die wir wahrscheinlich nicht brauchen eine Menge zum entrümpeln finden werden!

Daher sollen die folgenden Seiten helfen, die Stück für Stück anzugewöhnen, jeden Tag etwas los zu werden. 

Stell dir vor, du würdest jeden Tag nur 1kg entsorgen. Dann wären das in drei Jahren über 1 Tonne weniger Ballast. 

Hier sind ein paar Anregungen für ein paar eigene Regeln:

1. Täglicher Lebensmittel-Müll wird ausgeklammert

2. Altpapier wird gezählt

3. Altkleider werden bei Entsorgung, Verkauf oder verschenken auch voll gezählt. Also immer, wenn sie permanent aus dem Haushalt sind. Die Zwischenablage in Flohmarktkisten nur halb. Das Aussortieren soll auch belohnt werden;) Die andere Hälfte kannst du anrechnen, wenn sie wirklich weg sind. 

Es gibt dann zwei Wege, wie du an diese Aufgabe heran gehen kannst:

a) Starte einen Zettel oder digitale Liste, die mit 365kg anfängt.

Jedes Mal, wenn du etwas entsorgt hast, dann ziehe das entsprechende Gewicht ab und notiere das Datum dazu. Bis du die 365kg "voll" hast. Am besten innerhalb eines Jahres als Zielsetzung. 

b) Du versuchst jeden einzelnen Tag mindestens 1kg zu entsorgen. Und machst jeden Tag in einen beliebigen Kalender ein Kreuzchen. Das ist wichtig, um zu sehen, dass deine Strähne nicht abbricht. 

Welcher Ansatz gefällt dir besser?

 

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